Visualisieren – Wirksame Methode zur Zielerreichung. Alles, wirklich ALLES was du wissen musst.

Visualisieren Visualisierung Methode Ziele erreichen durch Vorstellungskraft

“Visualization. It may be the most important part of your mental package.”

Ray Floyd, American Professional Golfer

Auf dieser Seite findest du:

Persönliches Vorwort: Wie und wieso ich diese Seite⁺ erstellt habe.

Hallo, und herzlich willkommen auf meiner Seite. Ich freue mich über deinen Besuch und darf dir gleichzeitig zu einer guten Entscheidung gratulieren.

Mach dich gefasst, denn vor dir liegt ein umfangreicher Text. Mein Anspruch war es, eine Seite zu erstellen, die ALLES, wirklich alles über das Visualisieren sammelt und dir Leser bestmöglich zur Verfügung stellt. Mir war wichtig nicht leere Behauptungen von anderen Blogs oder Gurus recyceln – wie ich es leider viel zu oft im Web sehe -, sondern nur wissenschaftlich gestützte Texte und Thesen aufzunehmen. Alles, was du liest, wurde aufwendig recherchiert und mit Quellen belegt. Es hat Hand und Fuß.

Ich muss zugeben, es ist ein sehr umfangreicher Artikel geworden und du solltest nicht mit dem Anspruch rangehen, ihn beim ersten Mal vollständig durchzulesen. Genau so, wie du das Visualisieren nicht in einer einzigen intensiven Session kultivieren kannst. Speichere den Artikel ruhig ab, kehre immer wieder zu ihm zurück. Und wenn du möchtest, drucke ihn dir aus. Denn hier findest du alles, was du zum Thema wissen solltest verständlich erklärt. Aus den besten Deutschen UND Englisch Quellen.

Ich wünsche dir viel Spaß damit und hoffe, ich kann dich damit beim Visualisieren unterstützen. Visualisieren hat erst kürzlich in mein Leben gefunden, doch ich kann den Mehrwert bereits jetzt sichtbar feststellen. Ich wünsche mir sehr, dass auch du das Visualisieren für dich entdecken und kultivieren kannst. Ich wünsche dir nur das Beste!

Bernard Zitzer Lifestyle Designer Portrait
Bernard

Visualisieren bedeutet, dir im Geist eine Vision der Zukunft vorzustellen, die so detailliert ist, dass sie dir in diesem Augenblick schon real erscheint. Dein Gehirn kann nicht zwischen Realität und Vorstellung unterscheiden. Je stärker du deine Vision fühlst, desto eher nimmt Sie Einfluss auf deine reale Welt. Deine innere Realität erschafft deine äußere Realität und du kannst dir das Visualisieren bewusst zunutze machen, um deine persönlichen Ziele, Träume und Wünsche wahrhaftig zu erfüllen.

Die Methode wird auch als „Visualisierung“ bezeichnet. Da dieses Wort aber, wie wir noch sehen werden, mehrfach besetzt ist, werde ich in diesem Artikel den Begriff Visualisieren verwenden.

Definition – Was bedeutet Visualisieren?

Wenn du den Begriff “Visualisieren” hörst, denkst du vermutlich an anschauliche Bilder oder Grafiken, wie zum Beispiel Diagramme, Skizzen, Mindmaps oder einen Meilensteinplan, mit denen Ideen, Ergebnisse oder auch Ziele verständlich und vereinfacht dargestellt werden. Diese Art der Visualisierung wird im Marketing⁺ oder auch im Projektmanagement⁺ genutzt. In diesem Artikel geht es jedoch um das Visualisieren als psychologische Methode zur Persönlichkeitsentwicklung.

Marketing: Im Marketing wird die Visualisierung eingesetzt, um Produkte greifbarer zu machen und die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu erregen. Gute Grafiken sind erwiesenermaßen bessere Marketingmethoden, um Informationen zu vermitteln, als Texte. Auch 3D, VR und AR werden als Marketinginstrumente zur Visualisierung von Produkten oder Szenen eingesetzt.
Projektmanagement: Visualisierungen im Projektmanagement unterstützen das Team in der Phase der Ideenfindung, bei der Ressourcenplanung, dem Ablaufplan und der Übersichtlichkeit in der Umsetzungsphase. Dafür werden unterschiedliche Diagramme, Mindmaps oder Tabellen genutzt und Tools, wie Kanban Boards, eingesetzt.

Beim Visualisieren nutzt du deine Vorstellungskraft, um dich mental und emotional in eine von dir gewünschte Situation hineinzuversetzen. Dabei fokussierst du dich darauf, was du siehst, wie du dich fühlst und handelst und was du sagst und denkst. Du kannst es als Tool einsetzen, um dich physisch, mental und emotional auf zukünftige Ereignisse vorzubereiten, dein Mindset zu verändern, deine Gesundheit zu verbessern und dein Leben nach deinen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten.

„Imagination is more important than knowledge. For knowledge is limited, whereas imagination embraces the entire world, stimulating progress, giving birth to evolution.“

Albert Einstein, What Life Means to Einstein (1924)

Andererseits kannst du mithilfe des Visualisierens auch reaktive und Stress-basierte Verhaltensmuster auf Basis vergangener Erlebnisse aufarbeiten und neu programmieren. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange das Bild vor deinem inneren Auge dir real erscheint und du es im besten Fall mit all deinen Sinnen wahrnehmen kannst. Die Neurowissenschaft hat gezeigt, dass das Gehirn mentale Bilder mit allen Sinnen reproduzieren kann. Dazu gehören neben Gerüchen, Geschmäckern und Geräuschen auch körperliche Empfindungen, wie Temperaturen oder Druck und Bewegungen.


Selbsterfüllende Prophezeiung, Placebo & Nocebo

Als Self-fulfilling Prophecy, oder Selbsterfüllende Prophezeiung werden Situationen bezeichnet, in denen eine zunächst falsche Annahme sich bestätigt, weil sie zu einer unbewussten Verhaltensänderung führt, die den Ausgang der Situation entsprechend der Erwartung beeinflusst. Die Person, die die Prophezeiung ausgesprochen hat, fühlt sich durch den Ausgang in ihrer Annahme bestätigt und bestärkt, deshalb spricht man auch von einer Herrschaft des Irrtums

Der Placebo- und der Nocebo-Effekt werden als Beispiele für Selbsterfüllende Prophezeiungen angeführt, weil sie sich durch den starken Glauben der Betreffenden bewahrheiten, obwohl beispielsweise keine aktiven Wirkstoffe enthalten sind.

Das Prinzip der Self-fulfilling Prophecy liegt teilweise dem Visualisieren zugrunde, allerdings läuft die selbsterfüllende Prophezeiung meistens unterbewusst ab, während Visualisieren eine bewusste und aktive Methode ist.

Hört sich Visualisieren für dich im Moment noch nach Wunschdenken an? Einfach dran glauben und dann wird es schon passieren, hört sich ja auch fast zu gut an, um wahr zu sein. Ich erkläre dir, wie Visualisieren wirklich wirkt und was dabei in deinem Gehirn passiert.

Neuronales – Was passiert beim Visualisieren im Gehirn?

Schließe für einen Moment die Augen, atme tief durch und stelle dir dann die folgende Szene vor:

In deiner Hand hältst du eine sattgelbe Zitrone. Du riechst an ihr und atmest den frischen Zitronenduft ein. Dann nimmst du ein Messer und schneidest sie in Viertel. Dabei tropft dir der Zitronensaft schon auf die Hände. Du riechst noch einmal daran und beißt dann herzhaft in ein Stück Zitrone.

Jetzt schließe bitte deine Augen und stelle es dir wirklich aktiv vor. Lies den Text ruhig ein zweites mal und mach es einfach, ohne groß nachzudenken ob du Lust hast oder nicht. Und los.

Frage: Was ist passiert, als du dir die Situation vorgestellt hast?

  • Mein Körper hat stark reagiert. Mir ist das Wasser im Mund zusammen gelaufen und beim Reinbeißen hat es mich geschüttelt.
  • Mein Körper hat leicht reagiert. 
  • Ich habe gar nicht auf die Szene reagiert.

Wenn dir bei der Vorstellung das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist oder du vielleicht sogar eine Grimasse gezogen hast, als du in die saure Zitrone gebissen hast, liegt das daran, dass dein Gehirn nicht zwischen “realen” Erlebnissen und mentalen Bildern unterscheiden kann. Diese Tatsache kannst du dir beim Visualisieren zunutze machen, denn dein Gehirn speichert deine mentalen Bilder, die sich aus Gedanken, Sinneseindrücken und Emotionen zusammensetzen, im Unterbewusstsein ab und speist damit das retikuläre Aktivierungssystem (RAS).

Das RAS stellt sicher, dass das Gehirn nicht mehr Informationen aufnimmt, als es verarbeiten kann.

Confirmation Bias Visualisieren Wahrnehmung Ueberzeugungen
Du kannst nur sehen, was deinen Überzeugungen entspricht. Deine Wahrnehmung ist selektiv.

Das RAS ist ein Netzwerk aus Neuronen, das wie ein Filter darüber entscheidet, was du bewusst wahrnimmst und was unbemerkt bleibt. Dabei priorisiert das RAS alles, was für deine Sicherheit und dein Überleben von Bedeutung sein könnte und all die Dinge, die deinen aktuellen Glaubenssätzen, Gedanken und Emotionen entsprechen, kurz: deinem Selbstbild.

Im Kontext des Visualisierens bedeutet das, dass du von deinem Unterbewusstsein auf die Dinge und Gelegenheiten in deiner Umgebung aufmerksam gemacht wirst, die deinen inneren Bildern und deinem Selbstbild entsprechen. Wenn du fest von deinen mangelnden Fähigkeiten überzeugt bist und dich vor deinem inneren Auge bereits an deiner nächsten Herausforderung scheitern siehst, wird dein Unterbewusstsein dafür sorgen, dass deine Vision sich bestätigt. Umgekehrt kannst du auch deine Fähigkeiten und deinen Erfolg visualisieren.

Die Macht des Unterbewusstseins

Dabei erkennt und reagiert das Unterbewusstsein jedoch nur auf Gedanken, die mit starken Gefühlen oder Emotionen belegt sind. Das Faszinierende ist, dass schätzungsweise nur maximal 5 % deiner kognitiven Handlungen und Emotionen bewusst passieren, während 95-99 % deiner Entscheidungen, Handlungen und Emotionen im Unterbewusstsein entstehen. In einer neueren Studie konnten Forscher die Entscheidungen von Testpersonen bereits 11 Sekunden vor deren bewusster Entscheidung vorhersagen. Auch andere Studien zeigen, dass bereits Prozesse unterbewusst in unterschiedlichen Teilen des Gehirns ablaufen, bevor sich ein Gedanke formt, der dann in dein Bewusstsein dringt. Vorhersagen über Entscheidungen konnten zwischen vier bis zehn Sekunden im Voraus getroffen werden.

Wenn du dich mit dem Visualisieren befasst, stolperst du immer wieder über Sätze, wie “Wisse, dass dein Wunsch bereits erfüllt ist”. Diese Aussage verweist nicht auf blinden Glauben oder Zauberei, sondern auf den Mechanismus deines Unterbewusstseins. Die größte Herausforderung beim Visualisieren ist demnach, Glaubenssätze zu identifizieren und aufzulösen, die aktuell in deinem Unterbewusstsein sind und deinen Zielen im Weg stehen.

Dr. Joseph Murphy schreibt in seinem Buch “Die Macht Ihres Unterbewusstseins”, dass “Glaube” als “Gedanke” oder “Geistesinhalt” definiert werden kann. Laut Murphy werden dein Geist, dein Körper und dein Lebensschicksal von deinen Gedanken, Gefühlen und Glaubenssätzen bestimmt, denn darauf reagiert dein Unterbewusstsein.

Erfolgreiches Visualisieren bedeutet Glauben

Wenn du dich mit dem Visualisieren befasst, stolperst du immer wieder über Sätze, wie “Wisse, dass dein Wunsch bereits erfüllt ist”. Diese Aussage verweist nicht auf blinden Glauben oder Zauberei, sondern auf den Mechanismus deines Unterbewusstseins. Die größte Herausforderung beim Visualisieren ist demnach, Glaubenssätze zu identifizieren und aufzulösen, die aktuell in deinem Unterbewusstsein sind und deinen Zielen im Weg stehen.

Dr. Joseph Murphy schreibt in seinem Buch “Die Macht Ihres Unterbewusstseins”, dass “Glaube” als “Gedanke” oder “Geistesinhalt” definiert werden kann. Laut Murphy werden dein Geist, dein Körper und dein Lebensschicksal von deinen Gedanken, Gefühlen und Glaubenssätzen bestimmt, denn darauf reagiert dein Unterbewusstsein.

„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

Talmud

Dein Unterbewusstsein folgt den Wegen, die oft genutzt werden und bekannt sind. Stell dir vor, dein Wunsch ist es, frei von finanziellen Sorgen zu sein und mit Leichtigkeit und Freude Geld zu verdienen. Gleichzeitig glaubst du aber, dass man hart für sein Geld arbeiten muss, weil du es schon von klein auf so von deinem Umfeld gelernt hast. Welcher Gedanke wird sich in deiner Realität wohl durchsetzen?

Die gute Nachricht ist: Dein Bewusstsein ist vergleichbar mit dem CEO eines Unternehmens. Als CEO hast du die letzte Entscheidungsgewalt, denn jeder Gedanke ist bereits für einige Millisekunden in deinem Bewusstsein, bevor er ausagiert wird. Wissenschaftler sehen darin die Basis des Freien Willens. Dein Unterbewusstsein sind all die Mitarbeiter, die Informationen analysieren, recherchieren und zusammentragen, um so eine Handlung vorzubereiten.

Entspanne Körper und Geist

Je entspannter du bist, desto besser kannst du dein Unterbewusstsein beeinflussen, alte Glaubenssätze umprogrammieren und neue Wege vorgeben. Deshalb wird beim Visualisieren oft mit Übungen aus der Tiefenentspannung und der (Selbst-) Hypnose oder mit entspannender Musik gearbeitet. Diese verändern deine Gehirnwellen von deinem Alltagszustand Beta (12 – 30 Hz) zu Alpha (8 – 12 Hz) oder Theta (4 – 8 Hz). Im Alpha- oder Theta-Zustand kann das Unterbewusstsein erforscht und zum Beispiel durch wiederholtes Visualisieren deiner Ziele konditioniert werden, um ein Erfolgsmindset zu etablieren.

Besonders direkt nach dem Aufwachen und kurz vor dem Einschlafen ist das Visualisieren deshalb sehr effektiv, weil die Gehirnwellen sich dann vermehrt im Alpha Bereich bewegen. Dieser Bereich markiert den Übergang zwischen Bewusstsein (Beta) und Unterbewusstsein (Theta).

Jetzt weißt du, wie Visualisieren wirkt, doch wann kannst du die Methode einsetzen?

Visualisieren Anwendungsgebiete Beispiele

Anwendung – Wofür wird Visualisieren eingesetzt?

Visualisieren lernen lohnt sich, denn die Methode kannst du in vielen Lebensbereichen für dich nutzen. In der Psychologie werden mithilfe mentaler Bilder Depressionen und Angstzustände behandelt, doch du kannst auch im Alltag visualisieren, um deine kognitiven Fähigkeiten zu verbessern, deine sportliche Leistung zu steigern oder auch dein Selbstbewusstsein zu stärken. 

Bevor ich dir erkläre, wie du konkret deine Ziele visualisieren kannst, hier noch einige Anwendungsbeispiele und ihre positiven Wirkungen.

1. Gesundheit

Visualisieren hilft dir nicht nur deine Träume zu verwirklichen, sondern verbessert ganz nebenbei auch noch deine Gesundheit.

Stress ist womöglich eine der am meisten verbreiteten Krankheiten der westlichen Welt und hat viele Gesichter. Einsamkeit, Angst, Angstzustände, Wut und auch Depressionen können Stress verursachen und somit die Herzfrequenz und den Blutdruck steigern, während das Immunsystem geschwächt wird. Chronischer Stress kann für Körper und Geist lebensbedrohlich sein. Studien haben gezeigt, dass sich durch Visualisieren dein Stresslevel reduziert.

Durch die visuelle Übung lernst du, dich zu entspannen, deine Einstellung zu verändern und positiv zu denken. Im Fall von Depressionen, Essstörungen, Angststörungen oder auch posttraumatischen Belastungsstörungen, ist ein essenzieller Bestandteil des Heilungsprozesses die Veränderung und Kontrolle negativer mentaler Bilder. Visualisieren kann dabei eine Art “mentaler Urlaub” für Betroffene sein, wenn sie sich vorstellen, an einem ruhigen Ort zu sein, an dem sie sich wohl und sicher fühlen.

“The primary cause of unhappiness is never the situation but how you react to it.”

Eckhart Tolle

Auch in der Behandlung von Suchtverhalten hat Visualisieren eine Bedeutung. In einer Studie wurde die Effektivität von Visualisieren bei Abhängigkeit von chemischen Substanzen mit der gängigen Methode verglichen, die Fähigkeit zur Problemlösung zu verbessern. Beide Methoden konnten dieselben positiven Ergebnisse erzielen.

2. Sport, Athletik und Motorik

Unter Sportlern und Menschen, die präzise motorische Fähigkeiten benötigen, ist die Bedeutung des Visualisierens längst kein Geheimtipp mehr. Es hebt die Motivation, ermöglicht einen besseren Umgang mit Schmerz und steigert die Ausdauer. Als mentale Trainingsmethode zusätzlich zu physischen Trainingseinheiten verbessert es außerdem die Leistung. Die Methode kommt beim Basketball, Golf, Dart, Sprint, Schach, Gewichtheben und auch in Olympischen Disziplinen, wie Gymnastik oder Judo zum Einsatz. Auch beim Tanzen, Schießen oder in Kampfausbildungen spielt es eine Rolle.

Die Verbindung zwischen motorisch kognitiven Fähigkeiten und Visualisieren wurde als erstes von dem Harvard Psychologen Edmund Jacobson entdeckt. Er fand heraus, dass alleine die Vorstellung, ein bestimmtes Objekt anzuheben, die entsprechenden Muskeln aktiviert.

In einer oft zitierten Studie, die 1980 in Russland durchgeführt worden sein soll, wird ein Experiment beschrieben, bei dem sowjetische Athleten in vier Gruppen mit unterschiedlichen Anteilen an mentalen und physischen Trainingseinheiten eingeteilt wurden. 

  • Gruppe 1: 100 % physisches Training, 0 % mentales Training
  • Gruppe 2: 75 % physisches Training, 25 % mentales Training
  • Gruppe 3: 50 % physisches Training, 50 % mentales Training
  • Gruppe 4: 25 % physisches Training, 75 % mentales Training

Beim Vergleich der Leistung schnitt Gruppe 4 mit Abstand am besten ab, während die Performance sich mit abnehmendem mentalen Training verschlechterte. Zwar ist für diese Studie keine Originalquelle zu finden, die diese Ergebnisse bestätigt, jedoch gibt es mittlerweile zahlreiche andere Studien, die beweisen, dass mentales Training, wie Visualisieren, ein entscheidender Faktor bei der Leistung ist. Neben einem messbaren Anstieg der Muskelkraft, steigt auch die mentale Kraft und Visualisieren kann gute Gewohnheiten, wie eine gesunde Ernährung, fördern. 

Übrigens hat eine Studie mit Golfern auch gezeigt, dass das Visualisieren negativer Ergebnisse, tatsächlich das Endresultat negativ beeinflusst.

Größen, wie der Golfer Tiger Woods oder die Basketball-Legende Michael Jordan sind und waren Fans vom Visualisieren. Tiger Woods stellt sich bereits vor dem Putt vor, wie er den Golfball schlägt, er rollt und dann in das Loch fällt. Michael Jordan ist bekannt dafür, immer den letzten Korb eines Spiels zu visualisieren.

3. Lebensziele

Visualisieren funktioniert aber nicht nur bei sportlichen High Performern, wie olympischen Athleten, sondern auch bei kurzfristigen Handlungen oder langfristigen Zielen in deinem Leben. Schauspielern wird in ihrer Ausbildung nicht nur beigebracht, verschiedene Rollen zu spielen, sie lernen Visualisieren und Atemtechniken, um das Verhalten anderer besser nachvollziehen zu können und ihren Ausdruck vor dem Publikum zu kontrollieren.

Jim Carrey ist das wohl bekannteste und am häufigsten angeführte Beispiel, wenn es um die Kraft des Visualisierens von Wünschen und Zielen geht. 1987 war er noch kein erfolgreicher Schauspieler, sondern ein mittelloser Comedian, dessen Karriere noch nicht einmal richtig angefangen hatte. Er schrieb sich einen Scheck über 10 Millionen Dollar, den er damals auf Thanksgiving 1995 datierte und in seinem Geldbeutel immer bei sich trug. Er glaubte fest an seinen bevorstehenden Erfolg. Einige Jahre später erhielt er die Hauptrolle in dem Film “Dumm und Dümmer” (1994) mit einer Gage von 10 Millionen Dollar.

„I would visualize things coming to me. It would just make me feel better. Visualization works if you work hard. That’s the thing. You can’t just visualize and go eat a sandwich.“

JIM CARREY, American Actor

Auch andere Promis nutzen die Kraft des Visualisierens, also warum solltest du es nicht auch einmal versuchen? Ich bin überzeugt, was erfolgreiche Menschen von anderen Menschen unterscheidet, ist meistens nur der Glaube an die eigenen Fähigkeiten.

Dein Leben ist deine Bühne und auch du kannst lernen zu visualisieren. Um Träume zu visualisieren und erfolgreich zu sein, musst du dir allerdings darüber klar sein, was du wirklich willst.

Visualisieren Anleitung – Erfolgreich Visualisieren lernen

Visualisieren lernen Anleitung
Kreatives Visualisieren auf einen Blick

Bevor du mit dem Visualisieren anfängst, wähle ein realistisches und kurzfristiges Ziel, das du innerhalb weniger Tage oder Wochen erreichen kannst. Achte darauf, dass es sich um etwas handelt, dass dir wirklich am Herzen liegt und dich deinen größeren Lebenszielen näher bringt. Das können neue Gewohnheiten sein, wie beispielsweise früher aufzustehen, regelmäßig zu meditieren oder dreimal die Woche Sport zu machen. Es können aber auch Ziele sein, wie Betrag X zu sparen, Geld zu investieren oder eine Reise zu machen.

Statt dir ein Ziel zu setzen, das so groß ist, dass es dir unerreichbar erscheint, teile es in kleinere Ziele auf und arbeite so Tag für Tag an der Erfüllung deiner Vision.

Mache dir die Technik von Sportlern zunutze, in dem du genau die Schritte visualisierst, die notwendig sind, um dein Ziel zu erreichen. Du kannst dir auch eine Art Action- oder Ablaufplan machen, der dir als zusätzliche Visualisierung hilft. 

Hier noch einmal die wichtigsten Schritte zur Ziel-Visualisierung im Überblick:

  1. Kenne deinen Herzenswunsch und definiere dein Ziel

    Nur, wenn du weißt, was du willst und warum, wird das Visualisieren langfristig Erfolg haben. Frage dich, was dir im Leben wirklich wichtig ist. Welche Werte vertrittst du? Was bringt dir Freude? 
    Tipp: Schreibe dein “Warum” auf. So kannst du dich immer wieder daran erinnern, wenn dir auf dem Weg zu deinem Ziel Herausforderungen begegnen. Visualisieren schützt nicht vor den Hürden des Lebens, sie gehören einfach dazu. 

  2. Beschreibe deine Vision im Detail

    Hier beginnt es richtig Spaß zu machen. Stelle dir bildlich vor, was du manifestieren möchtest und stelle deinen inneren Kritiker dabei erstmal auf stumm. Wie soll dein Leben aussehen? Wie sehen deine 150 % Lebensglück aus? Je detaillierter, desto besser. Du kannst für diesen wichtigen Schritt ein Journal nutzen oder dir ein Vision-Board gestalten. Wie das geht, erkläre ich dir weiter unten im Artikel. 

  3. Beginne deine Vision zu visualisieren und verknüpfe sie mit Emotionen

    Wenn du eine klare Vision deines Lebens erschaffen hast, beginne sie vor deinem inneren Auge zum Leben zu erwecken. Wo befindest du dich? Wie sieht es dort aus? Was hörst, riechst und schmeckst du? Und vor allem, wie fühlst du dich? Ich habe dir bereits erklärt, dass dein Unterbewusstsein Gedanken am besten aufnimmt, die mit starken Emotionen verknüpft sind.
    Tipp: Ich schaue mir gerne YouTube Videos von Menschen an, die bereits das Leben leben, das ich manifestieren möchte. Das hilft mir, meine Vision lebendig werden zu lassen. Auch Musik, bestimmte Kleidungsstücke oder Fotos können dir dabei helfen. Visualisieren ist ein kreativer Prozess, bei dem deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt sind.

  4. Handle nach deiner Vision

    Natürlich reicht deine Fantasie alleine nicht aus, um deine Träume zu erfüllen. Deine Gedanken sind erst der Anfang, ihnen müssen Worte und Taten folgen. Erwarte nicht, dass dein Ziel sich magisch erfüllt, sondern gib dir Zeit und frage dich immer wieder: Was ist eine Sache, die ich heute tun kann, um meiner Vision näherzukommen?

  5. Glaube fest an die Erfüllung deiner Vision

    Deine feste Überzeugung, dass du dein Ziel erreichen wirst, ist die letzte Zutat zum Erfolg. Zweifel oder Ängste sind normal und natürlich, doch wenn diese Gedanken überhandnehmen, wird dein retikuläres Aktivierungssystem, der Filter, der entscheidet, welche Informationen in dein Bewusstsein gelangen, dich bald nicht mehr auf Gelegenheiten aufmerksam machen, die deinem Ziel dienen, sondern von deinen Ängsten gesteuert werden. 

Visualisieren zu einem Ritual machen wie ein Gebet

1. Visualisieren als Ritual

Wie Meditation, Journaling, Affirmationen oder auch positives Denken, entfaltet das Visualisieren dann seine Wirkung, wenn du es regelmäßig tust und fest in deinen Alltag integrierst. Als morgendliches oder abendliches Ritual kann es dir helfen, entspannt und auf dein Ziel ausgerichtet in den Tag zu starten oder nachts dein Unterbewusstsein für dich arbeiten zu lassen.

Wähle dir dafür einen Ort aus, an dem du ungestört bist. Am besten ist es, wenn es ein Ort ist, an dem du jeden Tag deine Vision visualisieren kannst. Dein Gehirn verknüpft nach und nach bestimmte positive Erinnerungen und Emotionen mit dem Platz und es fällt dir leichter, dich zu entspannen und mentale Bilder heraufzubeschwören. Vielleicht möchtest du dabei ruhige Musik hören, die dich unterstützt einen meditativen Zustand zu erreichen. Auf YouTube gibt es zahlreiche Playlists, mit Musik, die sich im Alpha- oder Theta-Bereich bewegt. Setze oder lege dich bequem hin, atme einige Male tief durch und erschaffe vor deinem geistigen Auge deine gewünschte Realität.

Wenn es dir am Anfang schwerfällt, deine Gedanken zu kontrollieren und dir dein Ziel detailliert vorzustellen und es mit Emotionen aufzuladen, habe ich im nächsten Abschnitt einige Tools für dich aufgeschrieben.

2. Vision-Board

Ein Vision-Board ist als Tool besonders geeignet, wenn du ein sehr visueller Mensch bist und gerne kreativ arbeitest. Auf einem großen Karton, in einem Rahmen oder auf einer Leinwand sammelst du Bilder, kleine Gegenstände oder Sprüche, die deiner Vision ein Gesicht geben. Der Prozess kann dir dabei helfen, Klarheit darüber zu erlangen, was du visualisieren und manifestieren möchtest. Im besten Fall entsteht daraus eine bunte Collage, die du aufhängst, und als tägliche Erinnerung an deinen Traum nutzen kannst.

3. Guided Visualization

Guided Visualization ist eine Form der Meditation, bei der du durch eine andere Person in einen Traumraum geführt wirst. Es werden Bilder beschrieben oder Affirmationen genutzt, die Visionen in dir auslösen und Emotionen wecken. Das kann in einer individuellen Einzelsession oder per YouTube Video oder Audio Datei passieren. Diese Technik ist hilfreich für dich, wenn du beim Visualisieren leicht abdriftest oder Schwierigkeiten hast dich zu entspannen.

4. Holistic Imagery

Als Holistic Imagery wird ein multi-sensorischer Ansatz bezeichnet, bei dem alle Sinne angesprochen werden. Je lebhafter die inneren Bilder, desto tief greifender der Effekt auf dein Unterbewusstsein.

Stelle dir deine Umwelt bei jedem Schritt auf dem Weg zu deinem Ziel vor. Erwecke dabei die Emotionen, die du fühlst, wenn du einen Meilenstein geschafft, eine Herausforderung gemeistert und dein Ziel erreicht hast. Stelle dir die Gerüche und Geräusche deiner Umwelt vor. Visualisiere deine Zukunft, als wäre sie bereits deine Realität. Sieh dich selbst in diesem Moment. Dann nimm dir einige Minuten Zeit, um in das Hier und Jetzt zurückzukommen. Nutze eine Affirmation, um deinen Wunsch noch einmal zu bestärken.

Übung: Der perfekte Tag⁺
Diese Übung hilft dir einerseits, deinen Tag gut zu starten und bereits morgens einen guten Verlauf vorzubereiten, andererseits steht dein perfekter Tag stellvertretend für all das, was du dir für dein zukünftiges Leben wünschst. Folgende Fragen kannst du dir stellen:

  • Wo lebe ich?
  • Wie sieht es dort aus?
  • Wie sieht mein perfektes Morgenritual aus?
  • Was frühstücke ich?
  • Wo frühstücke ich?
  • Mit welchen Gedanken wache ich am Morgen auf?
  • Wie fühle ich mich heute?
  • Welche Menschen treffe ich und wie empfinde ich die Begegnungen?
  • Wie verhalte ich mich anderen Menschen gegenüber?
  • Wie verhalten Menschen sich mir gegenüber?
  • Welche Aufgaben widme ich mich?
  • Was unternehme ich?
  • Wie ist das Wetter?
  • Wie verdiene ich mein Geld?

Achte während der Übung darauf, nicht kritisch zu sein oder dich selbst einzuschränken.

Tools und Werkzeuge fürs Visualisieren

Wie immer gilt auch beim Visualisieren: Finde, was für dich funktioniert! Während die einen mit Leichtigkeit in Tagträumen versinken, tun sich andere Menschen schwer damit. Visualisieren lernen erfordert ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen, aber es gibt einige Werkzeuge, die dich dabei unterstützen können.

  • Pinterest: Pinterest ist ein einfaches Tool, um dein persönliches Vision-Board zu erstellen, indem du Bilder und Beiträge pinnst, die dich inspirieren.
  • Mind Movies: Mit Mind Movie kannst du dir in einem kurzweiligen und kreativen Prozess dein Vision-Video erstellen und immer wieder anschauen. Dabei kannst du Bilder mit Affirmationen und Musik hinterlegen, um dich innerhalb weniger Minuten täglich auf dein Ziel auszurichten.
  • Vision Board App: Mit der Vision Board App von Jack Canfield kannst du dir digital auf deinem Smartphone ein Vision-Board erstellen.
  • EnVision App: Mit dieser App lernst du Visualisieren mithilfe von über 150 Sessions, umfangreichen Informationen und wissenschaftlich basierten Techniken in nur 10 Minuten pro Tag.
  • Headspace: Headspace ist eine Meditations-App, die zahlreiche geführte Visualisierungen für unterschiedliche Bereiche anbietet.

Weiterführendes 

1. Bücher

Ich bin ein großer Fan von Büchern, um tiefer in Themengebiete einzusteigen, die mich interessieren. Wenn es dir genauso geht, habe ich hier einige Buchtipps für dich zusammen getragen. Schreibe mir gerne in den Kommentaren, wenn du Empfehlungen hast, die ich hier unbedingt noch mit aufnehmen sollte.

  • Die Macht Ihres Unterbewusstseins von Dr. Joseph Murphy: Dr. Joseph Murphy gilt als einer der Wegbereiter für Positives Denken und die Kraft des Unterbewusstseins. In seinem Buch erklärt er, wie du dein Unterbewusstsein durch Visualisieren und Affirmationen für dich nutzen kannst.
  • Think and Grow Rich von Napoleon Hill: Viele erfolgreiche Menschen nutzen die Kraft ihrer Gedanken, um ihre Zukunft zu visualisieren und zu realisieren. Napoleon Hill hat über 20 Jahre hinweg mehr als 500 Millionäre befragt und ihre Anleitungen zum Erfolg aufgeschrieben.
  • Psycho-Cybernetics von Dr. Maxwell Maltz: Dr. Maxwell Maltz erklärt, welchen Einfluss dein Selbstbild auf deine Ziele hat und stellt in seinem Buch Techniken vor, mit denen du dein Selbstbild positiv beeinflussen kannst.

2. Videos über Visualisierung

3. Studien 

Hier noch einige Links zu Studien für dich, wenn du tiefer in die Mechanismen einsteigen möchtest.

4. Links

Bist du jetzt so richtig angefixt? Dann findest du hier noch viele weitere Links zu spannenden Artikel rund um das Visualisieren.

FAQ – Häufige Fragen

Was bedeutet Visualisieren?

Visualisieren bedeutet, dir eine klare Vision von deiner Zukunft vor deinem geistigen Auge so detailliert wie möglich und mit allen Sinnen vorzustellen, um dein Unterbewusstsein positiv zu beeinflussen und deine Ziele zu erreichen.

Wie wirkt Visualisieren?

Visualisieren wirkt, indem du deine unterbewussten Glaubenssätze und Verhaltensmuster veränderst. Durch das Visualisieren deiner Ziele und Wünsche programmierst du dein Unterbewusstsein so, dass es dich auf Gelegenheiten und Möglichkeiten in deinem Umfeld aufmerksam macht, die dich deinem Ziel näher bringen.

Wie funktioniert Visualisieren?

Um erfolgreich zu Visualisieren, musst du dir zunächst bewusst sein, was du dir wünschst und warum. Nur wenn du ein starkes “Warum” hast, kannst du deine Vision auch mit Emotionen verknüpfen. Das ist wichtig, denn dein Unterbewusstsein nimmt nur jene Gedanken auf, die emotional aufgeladen und damit für dich relevant sind. Je besser du deine Vision vor deinem geistigen Auge mit allen Sinnen lebendig werden lassen kannst, desto besser. Regelmäßiges Visualisieren kann dich langfristig dabei unterstützen, deine Träume zu manifestieren.

Welche Arten des Visualisierens gibt es?

Du kannst das Visualisieren in Form von geführten Meditationen nutzen oder auch kreativ werden und dir ein Vision-Board erstellen.

Warum ist Visualisieren so wertvoll?

Wenn du Visualisieren zu einem täglichen Ritual machst, gestaltest du aktiv dein Leben und schaffst Raum, um zu reflektieren, was du wirklich im Leben erreichen möchtest. Gedanken gehen Worten und Handlungen immer voraus und erschaffen deine Realität. Durch das Visualisieren beginnst du, deine Gedanken positiv zu beeinflussen.

Was ist der Unterschied zwischen Visualisieren und Meditieren?

Während du beim Visualisieren bewusst ein Zukunftsszenario kreierst, geht es beim Meditieren darum, im Hier und Jetzt präsent zu sein und die Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Schlusswort & Fazit

Visualisieren ist eine effektive Methode, wenn du deine alten Glaubenssätze umprogrammieren willst, um dein Selbstbild zum Positiven zu wandeln und deine Träume und Ziele zu erreichen.

Menschen, wie Arnold Schwarzenegger, Will Smith, Morgan Freeman oder Oprah Winfrey nutzen die Kraft ihrer Gedanken und erschaffen durch Visualisieren das Leben, dass sie sich wünschen. Auch du kannst so dein Leben aktiv gestalten, doch denk daran, dass erfolgreich visualisieren bedeutet, dass du die Methode regelmäßig anwenden und in deinen Alltag integrieren musst.

Es kann eine Herausforderung sein, den eigenen Herzenswünschen auf den Grund zu gehen, um deine persönliche Vision zum Leben zu erwecken. Oft wirst du dabei mit deinen Ängsten und inneren Grenzen konfrontiert werden.

Visualisieren fordert dich auf, deine eigene Perspektive zu erweitern und deine persönlichen Grenzen zu hinterfragen und auszudehnen. Selbst, wenn du es zunächst nicht schaffst, deine Träume in die Realität umzusetzen, kann das Visualisieren dir wertvolle Hinweise darauf geben, wo du dir selbst im Weg stehst.

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