Mein 2020 Jahresrückblick – Neue Website, Gewohnheiten, wertvolle Tools

Der jährliche Rückblick ist für mich eine Form des „Abschluss-Journalings“. Ich stelle mir ein paar gezielte Fragen, um das Jahr für mich zusammenzufassen und zu reflektieren. Ziel ist ein Erkenntnisgewinn, der sich ins nächste Jahr überträgt und meine zukünftigen Handlungen positiv beeinflusst.

Menschliches Wachstum erfolgt in Richtung der Fragen, die wir uns kontinuierlich stellen.

David Cooperrider and Diana Whitney

In welchen Momenten habe ich mich besonders stolz gefühlt? Was habe ich gemacht?

Einen eigenen Raum für mich und meine Gedanken geschaffen. Diese Website ist nicht bloß ein Werkzeug, um anderen Menschen zu helfen, sondern auch ein Werkzeug, um mich, meine Gedanken, Fähigkeiten und Fertigkeit abzubilden und Dinge zu verwirklichen. Meine Consulting-Tätigkeit auf eine eigene Domain zu ziehen und hier den Rest abzubilden ist einer der wichtigsten Schritte des Jahres. Ich hatte es mir bereits seit geraumer Zeit gewünscht.

Die Gestaltung und Formatierung der neuen Website ausgearbeitet. Ich sage das nicht oft, aber ich bin wirklich zufrieden mit dem Design, das ich geschaffen und ausgearbeitet habe. Auch mit dem Layouting der unterschiedlichen URLs. Alles in allem halte ich meine Website heute eine würdige Repräsentation meiner Persönlichkeit.

Konzeptionierung und Veröffentlichung meiner Visualisierungen, die ich in Figma, mit Hilfe von Jacks Butchers Kurs „Visualize Value“, erstellt habe. Das Kreieren macht Spaß und fühlt sich an als hätte ich eine verlorengegangene Fähigkeit wiederentdeckt: Das visuelle Denken und Gestalten. Das Feedback aus Linkedin, sorgte darüber hinaus für Schübe voller Glücksempfinden. Besonders, als z.B. mein Freund Tobin schrieb: „Bernard, you’re bringing the most entertaining and insightful content to my Linkedin feed. Keep up the great work!“

Gelernt zu immer mehr Dingen in meinem Leben „Nein“ sagen. Zu Gegenständen, Personen, Kundenanfragen, Zeitfressern & Co. Das Nein sagen schuf ein Gefühl von Kontrolle und Wertschätzung meiner anderen Arbeit und meiner eigenen Zeit gegenüber. Denn alles ist eine Entscheidung, selbst die Entscheidung keine Entscheidung treffen zu wollen. Und jedes „Ja“ zu einer externen Sache ist ein „Nein“ zu einer internen.

Jedes mal, wenn ich ein weiteres Buch zu Ende las. Lesen war bisher oft nur eine akzentuierte Tätigkeit, selten eine kontinuierliche. Jedes Ende bringt einen Anfang mit sich. Und so spürte ich auch jedes mal ein Glücksgefühl mich etwas neuem widmen zu können. Bücher sind etwas so wundervolles. Ich bin überglücklich sie besonders in diesem Jahr noch mehr für mich entdeckt zu haben.

Den Wechsel von „input“ zu „output“ vollzogen zu haben. In keinem anderen Jahr habe ich so viel „für mich“ produziert wie in diesem.

Viele Medien möchten einen „im Loop“ halten, um Werbebanner, -Videos und Co. abbilden zu können. Je länger ich Youtube schaue, durch Instagram scrolle, in LinkedIn interagiere, desto wahrscheinlicher ist, dass ich auf eine Werbeanzeige klicke. Diese Feeds sind von hunderten unglaublichen schlauen Menschen (Psychologen) optimiert worden, um mich „am Ball“ zu halten.

Mit dem Shift von Konsum zu Produktion, lasse ich das Internet und die hunderte Psychologen für mich arbeiten. Statt ihnen selbst zu verfallen, nutzen die Medien nun meine Inhalte, um andere am Ball zu halten. Dieser Erkenntnis ist unendlich wertvoll und wird mein weiteres Schaffen stark beeinflussen.

Ich bin zwar weiterhin Konsument (und das ist gut so), doch das Verhältnis hat sich deutlich verändert. Es hat sich deutlich verbessert für meine persönliche und berufliche Zukunft.

We do not learn from experience. We learn from reflecting on experience.

We do not learn from experience. We learn from reflecting on experience.

John Dewey

Was hat mich nachts voller Begeisterung wach gehalten? War es das Wert? Und würde ich 2021 mehr davon machen wollen?

Wach gehalten hat mich dieses Jahr mehrmals die Arbeit an der persönlichen Website und das Gestalten von Visualisierungen in Figma. Tatsächlich möchte ich beides in 2021 zwar ausbauen, aber unbedingt auch einen besseren Umgang damit finden. Ich bereue die Stunden, die ich nachts investiert habe nicht, allerdings hat mein Schlaf und schlussendlich auch meine Gesundheit darunter gelitten.

2021 werde ich mir entweder ein Co-Working-Büro in der Nähe suchen oder strikt feste Arbeitszeiten definieren. Allgemein möchte ich gern weniger Zeit zu Hause verbringen und das Haus wieder häufiger verlassen. Inwiefern das mit meinen Reiseplänen vereinbar ist, wird sich durch Corona zeigen. So oder so, eine stärkere Trennung von Arbeit und Freizeit ist eines der Ziele für 2021.

Welche Produkte haben mich dieses Jahr begeistert?

Buchardt Audio A500. Diese aktiven Hifi-Regal-Lautsprecher sind das neue Highlight meiner Wohnung. Ich hatte mir schon lange ein gutes Audiosystem für zu Hause gewünscht – und hatte auch bereits seit langer Zeit ein sehr gutes – doch die Buchardt A500 sind noch mal ein unglaubliches Upgrade und bringen die Erfahrung von „Hören“ zum „Erleben“. Was für ein Gewinn.

Rollkragenpullover von Uniqlo. Ich werde mir diesen oder ähnliche noch 2-3x kaufen. Er ist schlicht, sehr gemütlich, sieht gut aus und ist zu verschiedenen Anlässen angemessen. Das macht ihm zum perfekten Produkt für meinen Kleiderschrank.

Wenn ich ein Sache, die ich dieses Jahr gelernt habe (und die anderen Menschen hilft), lehren müsste. Was wäre es ?

Privat: Gewohnheiten aufbauen. Ich habe die gesamte Theorie der Gewohnheitsbildung verinnerlicht und darüber hinaus spezielle Tools und Techniken entwickelt, die noch besser dabei helfen diese zu erlernen oder einzuhalten. Du bist, was du regelmäßig tust. Ich freue mich meinem Umfeld und meinen Mitmenschen beizubringen, wie man Gewohnheiten erfolgreich etabliert (und bricht).

Consulting: Content Formatierung. 95% aller Websites schöpfen ihr Potenzial nicht aus. Schriftgrößen, Schriftarten, Abstände zueinander, Medien-Abbilunden, etc. Ein Großteil aller Websites bereitet ihren Content nicht bestmöglich auf. In den letzten Jahren, insbesondere in diesem Jahr, mit der Content-Erstellung auf meiner eigenen Website, habe ich zahlreiche neue Insights gelernt, die ich nun lehren könnte.

Welche Werkzeuge habe ich dieses Jahr meinem Werkzeugkoffer hinzugefügt?

Optin-Monster. Es hilft mir durch Pop-Ups, Slide-Ins & Co. Besucher in Kontakt zu verwandeln. Es ist ein wertvolles Werkzeug. Eines, das ich in Zukunft nicht mehr für meine berufliche Zukunft missen möchte.

ConvertKit. Das E-Mail-Tool, um eine direkte Verbindung zu meinen Lesern aufzubauen. Es ist simpel gehalten, konzentriert sich komplett auf das Wesentliche. Es folgt damit genau meinen Prinzipien. Ich freue mich 2021 weitere Erfahrung damit zu sammeln.

Figma. Ein minimalistisches browser-basiertes Design-Tool mit dem ich meine Visualisierungen gestalte. Ich habe gelernt schnell und einfach visuell zu Denken und Ideen in einfachen Konzepten auszudrücken. Es fühlt sich an wie eine dritte Hand und ist 2020 ein wichtiges Werkzeug in meinem Content-Koffer geworden.

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